Berühmte Rettungshunde

Balto - Im Januar 1925 stellten die Ärzte fest, dass eine potenziell tödliche Diphtherie-Epidemie im Begriff war, Nomes junge Menschen zu durchdringen. Das einzige Serum, das den Ausbruch stoppen konnte, befand sich in Anchorage, Alaska. Der Motor des einzigen Flugzeugs, das die Medizin schnell abgeben konnte, war eingefroren und sprang nicht an. Nachdem alle Alternativen geprüft worden waren, beschlossen die Beamten, das Medikament über mehrere Hundeschlittenteams zu transportieren. Das Serum wurde mit dem Zug von Anchorage nach Nenana transportiert, wo sich der erste Musher im Rahmen eines Relais zur Abgabe des Serums an Nome einschiffte. Mehr als 20 Musher nahmen teil und sahen sich einem Schneesturm mit -31 Grad Celsius und starken Winden gegenüber. Die Berichterstattung über die Veranstaltung war weltweit. Am 2. Februar 1925 fuhr der Norweger Gunnar Kaasen sein Team, angeführt von Balto, nach Nome.

  • Barry - Barry wurde auch "Der Menschenretter" genannt. Er arbeitete als Bergrettungshund in der Schweiz und in Deutschland. Berichten zufolge hat er in seinem Leben mehr als 40 Menschen gerettet. Die ihn umgebende Legende besagt, dass er bei einem Rettungsversuch getötet wurde; Dies ist jedoch nicht wahr. Barry zog sich nach Bern in der Schweiz zurück und nach seinem Tod wurde sein Körper in die Obhut des Naturhistorischen Museums von Bern gegeben.

  • Apollo - Appollo war ein deutscher Schäferhund, geboren um 1992, der in der Abteilung K-9 der New Yorker Polizei tätig war. 1994 absolvierte er die Canine Special Operations Division und war einer der ersten Hunde, die das Suchen und Retten lernten. Appollo und sein Betreuer Peter Davis wurden nach den Terroranschlägen vom 11. September zu den Rettungsaktionen gerufen. Sie kamen fünfzehn Minuten nach dem Fall der Zwillingstürme auf dem Gelände des World Trade Centers an und machten Appollo zum ersten Such- und Rettungshund, der auf dem Gelände ankam. An einem Punkt wurde Appollo fast von Flammen und herabfallenden Trümmern getötet. Er überlebte jedoch, nachdem er kurz vor diesem Vorfall in ein Wasserbecken gefallen war. Appollo begann wieder zu arbeiten, sobald Davis die Trümmer von ihm entfernt hatte.

  • Dakota - Dakota ist ein Such- und Rettungshund, an den man sich gut erinnert, wenn man auf mehr als 100 Suchmissionen reagiert. Er war auch an der Suche nach den Astronauten beteiligt, die bei der Space Shuttle Columbia-Katastrophe am 1. Februar 2003 ums Leben kamen. Dieser Hund soll bei seiner Arbeit äußerst klug und großartig gewesen sein und hatte trotz des Rufs seiner Rasse eine süße und freundliche Natur.