Rettungshundeteam Saarland

Hunde werden seit dem Mittelalter in der Strafverfolgung eingesetzt. Reichtum und Geld wurden dann in den Dörfern für den Unterhalt der Bluthunde des Pfarrbeamten gezahlt, die für die Jagd auf Gesetzlose verwendet wurden. In Frankreich wurden Hunde im 14. Jahrhundert in St. Malo verwendet. In Schottland verwendete Bloodhounds wurden als "Slough-Hunde" bezeichnet - das Wort "Sleuth" (Detektiv) wurde davon abgeleitet.

Die rasche Verstädterung Londons im 19. Jahrhundert verstärkte die Besorgnis der Öffentlichkeit über die zunehmende Gesetzlosigkeit - ein Problem, das viel zu groß war, um von den damaligen Strafverfolgungsbehörden gelöst zu werden. Infolgedessen wurden private Vereinigungen gegründet, um die Verbrechensbekämpfung zu unterstützen. Nachtwächter wurden zur Bewachung der Räumlichkeiten eingesetzt und mit Schusswaffen und Hunden ausgestattet, um sich vor Kriminellen zu schützen.

Einer der ersten Versuche, Hunde bei der Polizeiarbeit einzusetzen, war 1889 der Kommissar der Londoner Metropolitan Police, Sir Charles Warren. Warrens wiederholtes Versäumnis, den Serienmörder Jack the Ripper zu identifizieren und zu fassen, hatte ihn in der Presse verunglimpft, unter anderem, weil er keine Bloodhounds zur Verfolgung des Mörders eingesetzt hatte. Bald ließ er zwei Bloodhounds für die Durchführung eines einfachen Verfolgungstests am Tatort eines weiteren Verbrechens des Mörders ausbilden. Die Ergebnisse waren alles andere als zufriedenstellend, da einer der Hunde den Kommissar beißt und beide Hunde später davonlaufen und eine polizeiliche Durchsuchung erfordern, um sie zu finden. Natürlich hat sich die Ausbildung von Polizeihunden seitdem weiterentwickelt, sonst würden viel mehr Polizisten wie der Kommissar enden.

Die Polizei in Paris begann nachts mit dem Einsatz von Hunden gegen durchstreifende kriminelle Banden, aber es war die Polizeidienststelle in Gent, Belgien, die 1899 das erste echte, organisierte Programm für Polizeihunde einführte. Diese Methoden verbreiteten sich bald auch in Österreich-Ungarn und Deutschland. in letzterer fanden die ersten wissenschaftlichen Entwicklungen auf diesem Gebiet mit Experimenten in der Hundezucht und -ausbildung statt. Die deutsche Polizei wählte den Deutschen Schäferhund als ideale Rasse für die Polizeiarbeit aus und eröffnete 1920 in Greenheide die erste Hundeschule. In späteren Jahren wurden viele belgische Malinois-Hunde in die Einheit aufgenommen. Die Hunde wurden natürlich systematisch darauf trainiert, ihren Offizieren zu gehorchen und Verbrecher aufzuspüren und anzugreifen.

Der Einsatz von Tieren als unsere Helfer wurde von vielen kritisiert, da viele von ihnen, insbesondere Hunde, degradiert wurden und als etwas angesehen wurden, das missbraucht und ignoriert werden sollte. Sie wurden überhaupt nicht respektiert oder geliebt. Aber es hat sich als sehr nützlich erwiesen, sie als Kollegen zu haben, nicht wahr?